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Das Gasthaus des Kreuzritter MOC | Magiccubemall
2022-02-10

tile_n_dyes Gebäude Gasthaus des Kreuzritter MOC ist eine wunderbare Ergänzung zu allen Gebäuden im Mittelalterstil und weicht durch die Rot-Schwarze Farbgebung von bisherigen auf dem Markt befindlichen Sets herrlich ab. Durch seine 2926 Teile und die zwei Stockwerke sowie auch den durchaus über 32x32 Noppen gehende Grundgröße.


Der Designer (Facebook-Auftritt) erinnert mit dem Gebäude stark an das Lego-Set 6067 durch das Farbschema. Bestehend aus insgesamt vier Gebäudeteilen (Brauerei des Gasthofs und Lager, der eigentliche Gasthof mit der Stube sowie Schlafraum mit drei Betten und weiterer Lagerraum).


Die Kreuzritter, welche oft erstmal allein auf den Weg waren, bis zur eigentlichen Sammelstelle, waren damals wochen- bis monatelang unterwegs und waren ebenfalls oft mit Pilgern auf den Weg nach Jerusalem und haben auf der gesamten Strecke sich den Weg geteilt.


Wer waren die Kreuzritter?

Sie waren eine Gruppe von Rittern, die für den Besitz großer Schätze bekannt sind. Die Legenden um sie erfreuen sich auch noch großer Beliebtheit, auch obwohl es sie so in der Form heute nicht mehr gibt. Legende bleibt Legende. Die Kreuzritter waren eine der mächtigsten Institutionen des gesamten Mittelalters, die das Christentum damals geprägt haben.


Früher, als sich das christliche Mönchtum zu entwickeln begann, pilgerten die Menschen nach Jerusalem. Die Befreiung Jerusalems war einer der wichtigsten Kreuzzüge des Mittelalters. Nach dem Befehl von Papst Urban II. bildete eine Gruppe von Laienkriegsmönchen im Jahr 1120 eine Gruppe, um die Befehle des Papstes zu gehorchen. So wurden diese Mönche zu berühmten Kriegern, die die Reise der Pilger bewachten. Zu Beginn ihrer Gründung waren es nur neun Männer. Der Begriff Kreuzritter gewann jedoch im Laufe der Zeit an Autorität und Anerkennung.



Vor allem Päpste riefen neben durchschnittlichen Rittern auch Adlige auf, viele aber folgten freiwillig dem Ruf aus Rom. Diese noblen Ritter, darunter oft Könige, Kaiser und Fürsten sowie Grafen und Herzöge, die sich als Kombattanten im Namen des Herren sahen, sind ebenfalls sehr legendär. Die heute zum Teil als ritterlich angesehenen Tugenden stammten auch von den Kreuzrittern. Sie verpflichteten sich mit einem Gelübde zu mönchsähnlichen Regeln und Tugenden.


Es waren aber nicht nur der christliche Glaube von großer Bedeutung für die Kreuzritter. Viele Teilnehmer trachteten auch nach neuen Ländereien und Beuteschätzen. Balduin von Boulogne kann hier erwähnt werden. Dieser wurde 1098 zum Grafen von Edessa und hatte damit die Kontrolle über die Pilgerroute von Anatolien bis Mesopotamien, es war damit der allererste Kreuzfahrerstaat.


Esst und trinkt, auf dass es schmeckt

Simpel. Auf Grund fehlender technischer Geräte für Ernte, Verarbeitung und Lagerung waren die Leute im Mittelalter vor allem auf Produkte aus Getreide angewiesen. Darunter sehr oft Getreidebrei und Brot, wobei Brot aus Weizenmehl (Weißbrot) nur sehr vermögenden Leuten vorbehalten war. Begleitend gab es Käse (Regional unterschiedliche Sorten) sowie Fleisch von Tieren wie Kaninchen, Hühner oder Schweine. Fasane und andere Wildtiere wie Hasen oder Rotwild war dem Adel vorbehalten. Das Fleisch von Kühen, Ziegen oder Schafen war nicht so häufig, da diese Tiere vorrangig für die Milchproduktion genutzt wurden. Bei Getränken zählten neben Wasser, Bier, Wein und Met. Davon wurde gerne als nur ein Becher getrunken. Vor allem bei Getränken mit geringem Alkoholgehalt wurden oft bei schlechter Wasserqualität getrunken, da es sauberer war als das Trinkwasser als solches. 

Ohne Mampf kein Kampf – das Essen
Importierte Lebensmittel waren im Mittelalter natürlich eine Seltenheit und selbstverständlich nur den besonders Reichen vorbehalten. Deshalb wurde größtenteils das gegessen, was vor Ort erzeugt werden konnte. Getreideprodukte standen dadurch an erster Stelle. Es wurden unter anderem Gerste, Weizen, Hafer, Dinkel und Roggen angebaut.Da die in der Antiken durch die Römer und Byzantiner etablierten Routen im Mittelalter zusammenbrachen (auch die islamische Expansion), waren daher importierte Lebensmittel eine absolute Rarität im Mittelalter und selbstverständlich nur besonders Reichen wie Adligen und dem hohen Klerus vorbehalten. 


Stattdessen griff man auf lokal erzeugte Nahrungsmittel zurück, die keine großen Strecken bewältigen mussten. An allererster Stelle waren Getreideprodukte, darunter Gerste, Weizen, Hafer, Dinkel und Roggen.



Jene Getreidesorten wurden primär zum täglichen Brot verarbeitet aber auch zu Getreidebrei. Brot war im Mittelalter definitiv das wichtigste Nahrungsmittel schlechthin und bildete den Grundstock des Speiseplans. Wie auch vorher schon erwähnt, für das Gesinde gab es die dunklen Brotsorten, für die Herren auch das aus Weizen hergestellte Weißbrot.


Als Beilagen wurden die Mahlzeiten mit Käse und auch mit Fleisch ergänzt. Das Verhältnis von Brot und Beilagen wie Fisch und Fleisch war ein Wohlstandsindikator. Je wohlhabender die Konsumenten waren, desto mehr Fisch und Fleisch konnten sie anbieten. Die Jagd war dem Adel vorbehalten und wurde scharf überwacht (Stichwort Wilderer). Daher waren Bürger und Bauern hauptsächlich auf Fleischlieferanten wie Schweinen, Kaninchen, Ziegen, Schafen und Hühnern beschränkt.


Bier und Wein, dass lass sein, daher trinke Met!
Bier hatte im Mittelalter einen besonderen Stellenwert. Es war nicht nur ein Genussmittel für Feste, sondern war auch ein sehr wichtiges Lebensmittel und ein Energielieferant. Das Bier wurde hauptsächlich in Klöstern gebraut und es wurden bis zur Einführung des deutschen Reinheitsgebots verschiedenste Getreidesorten dafür verwendet.Auch in der Antike, dem Vorgängerzeitalter, galt Bier als ein universelles Getränk. So auch im Mittelalter, denn Bier hatte einen besonderen Stellenwert. Nicht ausschließlich als Genussmittel bei Festivitäten, sondern ebenfalls auch als Energielieferant und Lebensmittel. Als Produktionsstätten galten Klöster und bis zur Einführung des deutschen Reinheitsgebots für Bier war die Qualität und der Geschmack sehr regional abhängig, eben welche Zutaten sowie Getreidesorten genutzt wurden.


Mitteleuropa war aber nicht nur für sein Bier bekannt, durch klimatische Besonderheiten war auch in vielen Teilen der Weinbau möglich. Auch hier traten vor allem Klöster hervor, aber auch viele Landwirte hatten ihr Auskommen mit der Weinernte und Kelterung.


Nicht jede Rebe gab in jedem Jahr einen gleichbleibenden Geschmack, bei fehlender Süße wurde er oft mit Honig nachgesüßt. Nicht selten wurde auch der Wein mit Bleizucker (Bleiacetat) gesüßt, was nicht selten zum Ableben vor dem vierzigsten Geburtstag geführt hatte (Bleivergiftung). Allerdings war Honig und Bleizucker nicht die einzige Art den Wein geschmacklich zu verfeinern, verschiedenste Gewürze wurden ebenfalls zur Geschmacksverbesserung genutzt.


Das älteste alkoholische Getränk dürfte aber Met (Honigwein) in dieser Runde sein. Da die Herstellung äußerst aufwendig ist, wurde es über die Jahrhunderte von Bier und Wein so verdrängt, dass es nur in Gebieten hergestellt wurde, wo Wein und Bier auf Grund klimatischer Bedingungen nicht möglich waren. 
Über viele Jahre aber wurde über das gesamte Mittelalter Met hergestellt und konsumiert, genauso wie Wein und Bier war es in Alltagsgetränk. Ein kräftiger Rausch durch Met galt als Gesund und war nicht nur ein Nebeneffekt in jenen Jahren.




Das Gasthaus des Kreuzritter MOC ist Ausdruck unserer Erinnerung an die Geschichte. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, klicken Sie bitte ohne zu zögern auf den Link.


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